Moritz Hamberger

aus Laupheim

Das Skifahren ist dem Laupheimer Moritz Hamberger praktisch in die Wiege gelegt. Seine Eltern sind begeisterte Skifahrer, und so stand der heute 20-jährige bereits mit vier Jahren auf Skiern. Die Leidenschaft der ganzen Familie ist das Telemarken, und in dieser Abfahrtstechnik ist der Filius ziemlich erfolgreich.

Interview

Moritz, wann hat dich das Telemark-Fieber so richtig gepackt?

Das war so mit 13, 14 Jahren. Bis dahin bin ich meinen Eltern immer alpin hinterhergefahren. Telemark hat mir aber sofort deutlich mehr Spaß gemacht, es bringt einfach die cooleren Reize und es ist immer etwas Besonderes – damals schon und heute auch noch.

Wettkampfmäßig ging es wann los?

2011 wurde ich in die Nationalmannschaft der Telemarker aufgenommen. Seither bin ich jedes Wochenende und jeden freien Tag beim Training.

Das findet aber nicht nur auf der Piste statt...

Im Winter schon. Wir gehen aber auch Langlaufen. Im Sommer stehen meine anderen Sportarten im Vordergrund, das Slacklinen und Klettern, aber auch der etwas monotone Kraftaufbau im Fitnessstudio. Doch das ist wichtig, denn im Sommer entscheidet sich, wo du im Winter stehst. Was man da an Training verpasst, holt man im Winter nicht mehr auf.

Slacklinen ist deine zweite sportliche Leidenschaft...

Genau. Es ist eine Ganzjahressportart und im April 2016 bin ich in Frankreich zum ersten Mal im Schnee gelaufen. Man fährt auf Skiern direkt zur Line, zieht Ski und Schuhe aus und läuft über die anderen Skifahrer drüber. Und die Kulisse ist im Winter sogar besser als im Sommer.

Was war dein bisher größter Erfolg im Telemarken?

2015 bin ich bei der Junioren-WM in Steamboat, USA, Vierter im Parallelsprint geworden. Die Saison 2015/16 ist wettkampftechnisch für mich leider ausgefallen, da mir meine alte Knieverletzung wieder Probleme machte.

Das heißt, jetzt bist du voller Tatendrang. Was steht diese Saison an?

Meine persönlichen Highlights sind der Heimweltcup in Oberjoch Anfang Februar, die WM in La Plagne/Frankreich Mitte März und die Jugend-WM in Rjukan/Norwegen Anfang März. Das wird für mich die letzte sein, weil ich die Altersgrenze erreicht habe.

Du studierst jetzt im dritten Semester Digitale Medien. Wie lange wirst du noch Telemark-Rennen fahren?

Solange es mit dem Studium vereinbar ist und ich noch Unterstützung durch Sponsoren, zum Beispiel das Ulmer Designstudio Zeroseven, habe. Telemark steht in dieser Hinsicht leider immer etwas im Schatten des alpinen Skisports.


Kässbohrer Geländefahrzeug AG

in Laupheim

Weltmarktführer mit Kultfaktor

Fast jeder hat sie schon einmal gesehen, die knallroten PistenBullys. In Skigebieten auf der ganzen Welt werden damit Pisten und Loipen präpariert. Hergestellt werden sie von der Kässbohrer Geländefahrzeug AG mit Hauptsitz und Produktion in Laupheim. 2014/15 erwirtschafteten über 500 Mitarbeiter auf der ganzen Welt einen Umsatz von über 200 Millionen Euro. Das Unternehmen ist weltweiter Markt- und Technologieführer unter den Pistenfahrzeugen. Auch abseits von Pisten und Loipen arbeiten PistenBullys: Überall dort, wo andere Fahrzeuge an ihre Grenzen kommen, werden PistenBullys zum Transport von Material und Personen oder bei Arbeitseinsätzen im Explorations- oder Telekommunikationsbereich eingesetzt. Sogar in der Antarktis mit ihren extremen Anforderungen an Material und Technik verlässt man sich auf PistenBully.

Seit über 45 Jahren entwickelt und produziert Kässbohrer die feuerroten Kraftpakete. Mit der Lieferung von vier Fahrzeugen für die XI. Olympischen Winterspiele im japanischen Sapporo 1972 begann der Siegeszug um die Welt. Dabei ist Kundenorientierung stets der Kern des Handelns - von der Entwicklung neuer Lösungen über Serviceleistungen bis zur Ersatzteilversorgung. Über 130 Servicestationen und Vertretungen in aller Herren Länder garantieren dies.

Auf neue Anforderungen reagiert Kässbohrer immer wieder mit innovativen Ideen: Der diesel-elektrische PistenBully 600 E+ glänzt mit niedrigen Emissionen, der Pisten-Bully 400 ParkPro ermöglicht den Parkbauern eine abwechslungsreiche Gestaltung von Funparks, das Strandreinigungsgerät BeachTech sorgt für saubere Strände und der PowerBully kommt in besonders unwegsamem und sensiblem Gelände, zum Beispiel bei der Wartung von Pipelines oder bei Bodenuntersuchungen, zum Einsatz. Für fast jedes Transportproblem in schwierigem Gelände gibt es also den richtigen PistenBully.

"Regionalität bewährt sich" - Alexander Schöllhorn

Seit 2002 hat die Kässbohrer Geländefahrzeug AG ihren Sitz in Laupheim. Fast genauso lange dauert die Geschäftsbeziehung zur Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal. Im Interview erklärt Alexander Schöllhorn, Finanzvorstand bei Kässbohrer, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt.

Interview mit Alexander Schöllhorn

Herr Schöllhorn, was hat sich seit 2002 bei PistenBully getan?

Aktuell bauen wir ein neues Kundencenter mit Showroom. Hier können wir Interessenten die Technik am Gerät erklären. Aber natürlich hat sich auch die Produktpalette verändert. Ein neues Geschäftsfeld ist der PowerBully, der bei der Exploration unwegsamer Gelände eingesetzt wird. Der Markt hierfür ist vor allem Nordamerika, wo sich momentan noch die Produktion befindet. Ab 2017 wird auch diese in Laupheim sein.

Schon mit dem Strandreinigungsgerät BeachTech hat Kässbohrer die Skipiste verlassen. Spielt der Klimawandel für Sie eine Rolle?

Wir rechnen schon mit einem Rücklauf bei PistenBully. Das liegt aber nicht so sehr an der Klimaerwärmung, sondern an der Voraussicht der Pistenbetreiber, die schon im Vorfeld ihre Neuanschaffungen genau planen. Aber wir versuchen diesen Rückgang durch neue Produkte aufzufangen. Ökologisches Präparieren ist zum Beispiel ein Thema: Der diesel-elektrische PistenBully 600 E+ verbraucht zwanzig Prozent weniger Sprit bei einem gleichzeitig sehr hohen Wirkungsgrad.

Was sich seit der Ansiedlung in Laupheim kaum geändert hat, ist Ihr Finanzpartner. Seit 2003 ist die Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal dabei. Was ist für ein Unternehmen Ihrer Größe wichtig, wenn es um die richtige Bank geht?

Da PistenBully ein Saisonalgeschäft ist, ist vor allem die Kreditlinie wichtig. Die gesamte
Produktion muss vorfinanziert werden, erst ab Dezember bis April kommt Geld in unsere Kassen. So etwas machen wir in erster Linie mit einer Reihe regionaler Banken. Die regionale Bank hat ein Gesicht, der Direktor ist nachhaltig da, er kümmert sich und man kann ihn auch mal anrufen. Er denkt auch an die Region, wenn es um Kässbohrer geht. Das hat sich auch in der Finanzkrise 2008 bewährt.

Was zeichnet die Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal dabei besonders aus?

Der Sitz der Bank hier war – nachdem der damalige Vorstand Hans Fleschhut mit seinem Angebot alle getoppt hatte – für unser Entrée in Laupheim extrem wichtig. Wir waren ja ein „neuer“ Betrieb in Laupheim und es gab durchaus Vorbehalte gegen „die aus Ulm“, die möglicherweise Fachkräfte abwerben wollten. Die konnten wir entkräften. Gerade die Veranstaltungen der Volksbank Raiffeisenbank Laupheim- Illertal ermöglichten es, unsere Gesichter zu zeigen, mit anderen Unternehmen zusammen zu kommen und uns in die Region einzubringen. Heute können wir mit Fug und Recht behaupten: Die Entscheidung für die Volksbank Raiffeisenbank Laupheim- Illertal war eine Top-Entscheidung.


„Ein wirklich gutes Gefühl“

Selina und Andreas Blümel

Immobilien zählen in Zeiten von niedrigen Zinsen zu den sichersten Anlageformen. Wer also schon lange von einem eigenen Haus oder einer eigenen Wohnung geträumt hat, sei es für den Eigenbedarf oder als Kapitalanlage, der sollte die Gunst der Stunde nutzen. Denn Niedrigzinsphase bedeutet auch: Baukredite sind günstig zu bekommen. Wie Sie genau den Traum vom eigenen Haus verwirklichen können, erklären Ihnen die Immobilien- und Finanzierungsspezialisten der Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal gerne. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln sie einen individuellen Finanzierungsplan, der Ihre Lebenssituation berücksichtigt und Risiken genau abwägt.

Genau das haben Selina und Andreas Blümel gemacht. Seit Anfang Oktober lebt das junge Ehepaar im eigenen Haus in Rot bei Laupheim. Schon länger waren sie auf der Suche nach einer Immobilie, die zu ihnen passt. Im Internet sind sie dann auf das Haus am Ortsrand von Rot gestoßen, ein Angebot des VR-ImmoCenters. Schon bei der ersten Besichtigung war den beiden klar: „Das ist das Haus, das wir gesucht, aber bisher nicht gefunden hatten“, erinnert sich Selina Blümel.

Wichtig war ihnen, dass es zwei getrennte Wohnungen hat, denn Selinas Großmutter Josefine Backhaus sollte mit einziehen. Zweites Kriterium: Ein großer Garten mit altem Baumbestand. Beides haben die Blümels jetzt. Auch die Lage stimmt: Beide Blümels können ihre Arbeitsplätze schnell erreichen – ebenfalls ein wichtiges Auswahlkriterium.

Zu renovieren war wenig, denn neue Fenster mit Isolierverglasung sowie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hatten die Vorbesitzer des 1981 erbauten Hauses bereits einbauen lassen. So mussten sie nur noch neue Bodenbeläge legen und Wände streichen. Eine neue Küche macht das Wohnglück perfekt.


Auch bei der Finanzierung konnten sich die Blümels ganz auf ihre Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal verlassen. Großen Wert legten sie auf eine umfassende Beratung. „Unser Berater, Herr Jans, hat uns verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt und den Finanzplan ausführlich am Computer erklärt“, lobt Andreas Blümel. Das sei bei anderen Kreditinstituten, bei denen sie Angebote eingeholt hatten, nicht so gewesen. Und seine Frau ergänzt: „Wir sind wirklich mit einem guten Gefühl hinausgegangen.“


Nun leben zwei Generationen unter einem Dach. Sobald alle Zimmer den letzten Schliff bekommen haben, können sich Selina und Andreas Blümel wieder ihren Hobbys widmen: Sie liest gern und arbeitet im Garten und er beschäftigt sich gerne mit seinem Computer. Im eigenen Haus ist das gleich nochmal so schön.