Ihr KundenServiceCenter

Telefonischer Kundenservice: 07932 7004 0

Wo immer Sie Hilfe bei Bankgeschäften brauchen – die qualifizierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des KundenServiceCenters helfen Ihnen gerne weiter. Dazu brauchen Sie nicht einmal aus dem Haus zu gehen: Sie erreichen sie ganz bequem per Telefon von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr unter der Nummer 07392 7004 0. Ganz egal, ob Sie Aufträge rund um Ihr Girokonto erledigen, Termine vereinbaren oder Informationen abrufen möchten – Ihre Wünsche werden persönlich direkt am Telefon erledigt.

Erfahren Sie im Interview mit Tanja Büchele, der Leiterin des 18-köpfigen Teams, was sie und ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen antreibt.

Frau Büchele, seit wann gibt es das KundenServiceCenter?

Schon seit 2007 – damals waren wir eine Pilotbank beim Projekt „telefonische Filiale“. Wir können also auf zehn Jahre Erfahrung in der Telefonberatung zurückgreifen. Gestartet sind wir mit neun Mitarbeitern, nun arbeiten wir mit einem 18-köpfigen Team in Mietingen.

Wie viele Telefonate führen Sie denn pro Jahr?

2016 waren es rund 130.000 Anrufe. Die Menschen schätzen es, dass am anderen Ende der Leitung ein Mensch aus der Region sitzt. So können sie „schwätzen, wie einem der Schnabel gewachsen ist“. Aber auch E-Mails, die uns über das Kontaktformular geschickt werden, werden von uns beantwortet.

Mit welchen Fragen kann ich mich an das KundenServiceCenter wenden?

Mit allen Anliegen, die man auch am
Schalter erledigen kann – außer natürlich Bargeld abheben. Also zum Beispiel Kontostände abfragen, eine Überweisung tätigen, Fragen zum Online-Banking und zu Finanzprodukten oder für ganz banale Auskünfte wie die Öffnungszeiten. Wir gehen aber auch aktiv auf unsere Kunden zu und rufen sie an, wenn es wichtige Finanzthemen gibt, über die unsere Berater mit ihnen sprechen möchten.

Welches Ziel verfolgt die Volksbank- Raiffeisenbank Laupheim-Illertal damit?

Die Idee dahinter ist: Wir wollen eine zusätzliche Serviceleistung anbieten und die Erreichbarkeit unserer Bank sicherstellen und ausbauen. Gerade für Kunden in Orten, wo es keine Filiale gibt, ist das KundenServiceCenter eine gute Möglichkeit, Bankgeschäfte zu erledigen.

Sind Ihre Mitarbeiter besonders geschult?

Alle Mitarbeiter sind ausgebildete Bankkaufleute und können bei allen Standardthemen weiterhelfen. Sie haben alle bereits in einer Filiale gearbeitet und kennen die Strukturen vor
Ort. Oft kennen meine Kolleginnen und Kollegen die Anrufer sogar persönlich oder es entsteht bei regelmäßigen Telefonaten eine Bindung zwischen KundenServiceCenter- Mitarbeiter und Anrufer.

Wie viel Zeit haben die Mitarbeiter für mich, wenn ich anrufe?

Wir nehmen uns solange für unsere Kunden Zeit, bis alle Anliegen und Anfragen geklärt sind. Manchmal müssen Dinge auch zuerst intern geklärt werden oder es ist ein persönliches Gespräch notwendig. Unser Anspruch ist es, auch bei E-Mail-Anfragen, noch am selben Tag Rückmeldung zu geben, damit der Kunde weiß, sein Anliegen wird bearbeitet.

Wann ist es sinnvoller, einen persönlichen Termin bei meinem Kundenberater zu vereinbaren?

Das ist situationsbedingt und entwickelt sich oft während des Telefonats. Für manche Kunden ist es einfacher, wenn sie das Besprochene schwarz auf weiß sehen und noch einmal persönlich besprechen können, wie etwa die Beschreibung eines unserer Produkte. Ein persönliches Beratungsgespräch ist auf jeden Fall dann sinnvoll und erforderlich, wenn es sich um komplexe Finanzthemen handelt, wie beispielsweise die Anlageberatung oder Finanzierungsanfragen.

Wie sicher ist ein Anruf beim Kunden- ServiceCenter, wenn es zum Beispiel um eine Überweisung geht?

Durch gezielte Sicherheitsabfragen stellen wir sicher, dass es sich bei dem Anrufer um unseren Kunden handelt. Zudem ist der Betrag, über den man am Telefon verfügen kann, limitiert.


Erwin Halder KG

in Bronnen

Spannende Geschichte: Vom Hammer zur Luftfahrt

Federnde Druckstücke, Kugelsperrbolzen, Drehriegel – die meisten denken wohl, wenn sie das lesen: „Was ist das denn?“. Dabei begegnen uns solche sogenannten „Normalien“ tagtäglich, zum Beispiel in Blutdruckgeräten und Klimaanlagensteuerungen, bei der Befestigung von Lautsprechersystemen und zur Fixierung von Gewichten an Fitnessgeräten. Innovativer Hersteller derartiger Präzisionsprodukte ist die Erwin Halder KG aus Achstetten- Bronnen.

Angefangen hat die Erfolgsstory des Unternehmens Halder allerdings mit einem ganz anderen Kassenschlager: dem SIMPLEX-Schonhammer. 1938 entwickelte Erwin Halder in seiner kleinen mechanischen Werkstatt das bis heute unter Profis sehr gefragte Handwerkzeug und ließ es sich patentieren. Heute umfasst das Sortiment über 8.000 Maschinen- und Vorrichtungsteile, Spannelemente, Bedienteile und Maschinenelemente.

Mit dem modularen Vorrichtungssystem V70 fasste das Unternehmen in den 1970ern auch Fuß in der Werkstückspannung. Das sind Systeme zur Befestigung von Werkstücken bei der Bearbeitung, die Halder stetig weiterentwickelt. Seit 2012 ist die Erwin Halder KG zugelassener Lieferant für die Luftfahrtindustrie und wurde kurz darauf auch als Herstellungsbetrieb durch das Luftfahrtbundesamt anerkannt. Dank der Einhaltung der damit verbundenen Fertigungsmaßstäbe können Kunden der Luftfahrtindustrie die gelieferten Teile ohne erneute Prüfung sofort einsetzen bzw. weiterverarbeiten.

Um diese große Produktvielfalt mit hoher Qualität liefern zu können, ist eine entsprechende Qualifikation der Mitarbeiter das A und O. Deswegen hat die Berufsausbildung bei Halder einen besonderen Stellenwert: 12 bis 14 Prozent der Belegschaft sind Auszubildende, die in der hauseigenen Lehrwerkstatt mit Ausbildungsmeister gefördert werden.

Das zahlt sich aus: Das international agierende Unternehmen hat weltweit über 200 Mitarbeiter, Kunden in über 50 Ländern und Niederlassungen in Frankreich, Slowenien, Südkorea, Japan und den USA. Der Jahresumsatz liegt aktuell bei 36 Mio. Euro. Die Erwin Halder KG ist in vielen Produktbereichen Weltmarktführer und nach wie vor familiengeführt – Stefan Halder leitet die Erwin Halder KG in dritter Generation.

Interview mit Stefan Halder

"Erfolg braucht manchmal Zeit"

Stefan Halder leitet das Familienunternehmen in dritter Generation. Vom einzigen Produktionsstandort in Bronnen bei Laupheim aus gehen die Halder-Produkte in alle Welt – zwei der Erfolgsfaktoren, wie er im Interview erläutert.

Zum 1. Januar 2017 hat Halder die Firma WPR System übernommen. Ende 2016 haben Sie ein neues Lagerlogistik-System in Betrieb genommen. Was macht den Erfolg Ihres Unternehmens aus?

Halder: Zum einen investieren wir jedes Jahr große Summen in neue, effizientere Produktionsanlagen und entwickeln unsere Abläufe ständig weiter. Mit kontinuierlich neuen, innovativen Produkten streben wir die Technologieführerschaft in unseren Segmenten an. Zum anderen sind wir durch nachhaltiges Wirtschaften ein kerngesundes Unternehmen und können so sich ergebenden Chancen nutzen, wie eben den Kauf von WPR System. Und wir denken in langen Zeiträumen. Erfolg braucht manchmal Zeit.

Welche Rolle spielt das Gründungsprodukt – der Schonhammer – in Ihrer weit gestreuten Produktpalette?

Viele fragen sich, wie Hämmer, Normteile und Luftfahrtprodukte zusammen passen. Unsere Strategie ist die Diversifikation. Wir sind in drei völlig unterschiedlichen Märkten tätig, die sich unabhängig voneinander entwickeln. Mit der Erfindung meines Großvaters, dem Schonhammer, erzielen wir heute ca. 20 Prozent unseres Umsatzes. Der SIMPLEX Schonhammer ist seit fast 80 Jahren in vielen Branchen nach wie vor ein Synonym für Qualität und Zuverlässigkeit. Wir bauen die Marktanteile mit diesem Produkt weltweit stetig aus. Den größten Anteil am Umsatz machen jedoch die Normteile mit 70 Prozent aus.

Neben den Tochterunternehmen Halder Schneidtechnik und Halder Werkzeuge in Bronnen gibt es noch Niederlassungen in Südkorea, Japan, USA, Slowenien und Frankreich – weshalb gerade diese Länder?

Ich könnte jetzt behaupten, dass dies immer strategisch geplant war, aber in den meisten Fällen ist es auch der Zufall. Die Tochterfirmen in Slowenien und Asien sind ehrlicherweise
aus Gelegenheiten entstanden. USA und Frankreich sind für uns strategisch wichtige Märkte, bei denen es uns wichtig war, diese in Eigenregie zu bearbeiten.

Wie wichtig ist eine Bank für ein Unternehmen Ihres Zuschnitts?

Aufgrund unserer zahlreichen internationalen Geschäfte brauchen wir eine Bank, die alle damit verbundenen Themen beherrscht und dazu über die richtigen Partner verfügt. Wir sind ein klassisches schwäbisches Familienunternehmen und bevorzugen Banken, die ähnliche Werte verkörpern.

Wie lange bestehen die Geschäftsbeziehungen zur Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal? Wovon sind sie geprägt?

So lange ich denken kann ist die Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal unsere Hausbank, also über 40 Jahre. Ich schätze an unserer Zusammenarbeit die Kontinuität. Unsere Ansprechpartner sind oft über Jahrzehnte dieselben, sie kennen uns und unsere Ansprechpartner. Daraus sind Vertrauen und Partnerschaft entstanden.