Jetzt wird angegrillt

Endlich Schluss mit dem kalten Wetter

Klar, man kann auch im Winter grillen. Bei knackig kalten Temperaturen um ein wärmendes Feuer stehen und eine Wurst zu grillen, hat seinen Reiz. Aber richtig gemütlich ist ein Grillabend oder -nachmittag erst, wenn draußen die ersten wärmenden Sonnenstrahlen sich ihren Weg bahnen. Oder noch besser, wenn lange Sommerabende zu einer lauen Nacht im Freien einladen. Dann hat man auch die Muße, sich Freunde einzuladen und das Essen vom Grill so richtig zu zelebrieren. Auch das Ambiente stimmt dann, von den frischen Zutaten bis zum ansprechend gedeckten Tisch im Garten oder auf dem Balkon. Das alles muss gar nicht lange vorbereitet sein: ein Rundruf im Freundes- oder Familienkreis genügt, und wenn alle zusammenhelfen und mitbringen, was ihrer kreativen Küche entspringt, hält sich der Aufwand für den Gastgeber in Grenzen.

Kreativität vom Herd auf den Grill

Eins ist sicher: Die Mahlzeit wird nicht langweilig. Denn jeder hat so seine Spezialität, und spannend wird dann, wie sich die einzelnen Beiträge zu einem schmackhaften Ganzen verbinden. Was auf den Grill oder neben den Grill kommt, entspricht ganz der Lust und Laune der Freunde: Raffinierte Grillideen mit Fleisch oder Fisch, vegetarisch oder sogar mit Obst – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. „Alles, was ich auf dem Herd mache, kann ich prinzipiell auch auf dem Grill machen“, sagt Thomas Rößler, Küchenchef und Inhaber des Laupheimer Hofs. Er benutzt am liebsten einen geschlossenen Gasgrill, weil der sich am unkompliziertesten handhaben lässt.

Hochwertige Rohstoffe

Egal ob Fleisch, Fisch oder Gemüse, Rößler legt beim Grillen großen Wert auf das Ausgangsprodukt. „Gutes Fleisch ist die halbe Miete“, sagt er. Wichtig ist, dass es gut gereift ist und vor dem Grillen auf Zimmertemperatur gebracht wird. Scharf angrillen, dann auf eine Zone mit niedriger Temperatur setzen, damit es sich entspannt und dort langsam weitergaren kann – so wird es zart rosa und saftig. Das gilt für Rindfleisch genauso wie für Schweinefleisch. Rößler verzichtet auch gern auf das Marinieren: „Lieber verschiedene Dips dazu servieren, so kann jeder dem Fleisch nach seinem Gusto Geschmack geben.“

Unkompliziertes Grill-Gemüse

Auch Gemüse kommt bei Rößler auf den Grill, zum Beispiel Auberginen: halbieren, leicht einschneiden, Olivenöl und Gewürze darauf und mit ein wenig Weißwein oder Orangensaft in Alufolie packen und auf dem Grill garen. Das Fruchtfleisch lässt sich dann einfach aus der Schale löffeln.

Noch einfacher ist die Zubereitung einer Süßkartoffel: Einfach ein paar Mal mit einem Messer einstechen und für eine Stunde auf den Grill legen. „Auch wenn die Schale verkohlt, ist das nicht schlimm, das Innere bekommt so ein besonders konzentriertes Aroma“, weiß der Küchenchef.

Grill ist nicht gleich Grill – oder doch?

Es gibt die unterschiedlichsten Grills. Jedes Gerät hat seine Vorteile, letztendlich spielen die persönlichen Vorlieben des Einzelnen und die Zweckdienlichkeit die ausschlaggebende Rolle. Wo man keine Kompromisse machen sollte, ist bei der Qualität der Zutaten. Dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen beim Grillen mit Freunden.

Amüsantes für den Grillabend

» Die Verpackung von Cornflakes enthält mehr Nährstoffe als die Cornflakes in ihr.«

» Krokodile fressen Steine, um tiefer tauchen zu können.«

» Der größte Fischereihafen Deutschlands ist am Flughafen Frankfurt.«